Koreanische Handakupunktur
Die koreanische Handakupunktur wurde 1972 von Dr. Tae-Woo Yoo in Seoul entwickelt. Die Hand zeigt Akupunkturpunkte und Meridiane. Sie ist ebenso wirksam wie andere Akupunkturformen. Die Möglichkeit der Selbstbehandlung ist vorhanden. Das ist großartig und bei den anderen Akupunkturmethoden eher nicht immer gut möglich.
Die koreanische Handakupunktur ist eine sehr effiziente, einfache und vor allem risikoarme Behandlungsmethode für fast alle Krankheitsbilder von A wie Allergie, bis Z für „Zipperlein“ (Gicht). Behandelt wird mit speziellen Akupunkturnadeln, Moxakegeln, Akupressur, Magnetplättchen, Ringen oder auch Laser- u. Elektroakupunktur.
Die Koreanische Handakupunktur wird mit einem Einführungsseminar und einem weiterführenden Aufbaukurs angeboten
Der Einführungskurs Im Einführungskurs werden die Grundlagen der Basistherapie vermittelt. Dies bedeutet, dass die betroffenen Körperteile oder Organe entsprechend der Topografie der Hand stimuliert werden. Zusätzlich werden schmerzhafte oder auffällige Bereiche in der Hand diagnostisch berücksichtigt, indem sie gezielt behandelt werden ("da, wo's wehtut").
Für komplexe Probleme werden Basisverschreibungen, Meridianbehandlungen oder Konstitutionsbehandlungen vorgestellt und anteilig angewendet. Der Kurs beinhaltet Fall- und Behandlungsbeispiele sowie zahlreiche praktische Übungen.
Das vermittelte Wissen und die praktischen Fähigkeiten ermöglichen es den Teilnehmern, die Koreanische Handakupunktur unmittelbar in ihre eigenen Behandlungskonzepte zu integrieren oder sich selbst zu behandeln. Ein umfassendes Skript, Hinweise auf Lehrbücher und die Möglichkeit, benötigte Materialien zu beziehen, sind ebenfalls Bestandteil des Kurses.
Für die Dauer der Veranstaltung stehen die Skripte online und gedruckt zur Verfügung.
Dieser Einführungskurs (oder ein vergleichbarer Kurs einer anderen Schule) ist Vorausetzung für die Teilnahme an dem Aufbaukurs.
Der Aufbaukurs In unserem Aufbaukurs werden die Grundlagen der Klassischen Chinesischen Medizin umfassend behandelt. Dazu zählen Konzepte wie Yin und Yang, die Einteilung in 6 Yin- und 6 Yang-Organe mit ihren Leitbahnen, sowie das Konzeptions- und Lenkergefäß. Ebenso werden die 5 Wandlungsphasen, Qi, Blut, Essenz und die 8 außergewöhnlichen Gefäße, auf denen Qi und Blut im Körper transportiert werden, eingehend erläutert. Die Meridiantherapie mit den Meridianverläufen wird detailliert besprochen, ebenso wie die spezielle Pulskorrektur und die Bauchdeckendiagnostik, inklusive der verschiedenen Konstitutionstypen und den dazugehörigen Behandlungskonzepten. Auch die Bedeutung von Sonderpunkten wie Erste-Hilfe-Punkte oder Zustimmungspunkte. Zusätzlich zu theoretischen Inhalten bieten wir zahlreiche Fall-, Behandlungsbeispiele und praktische Übungen an. Die praktische Umsetzung erfolgt mit den im Einführungskurs erworbenen Therapieformen und Materialien, einschließlich Akupunktur, Moxibustion, Akupressur und Beam-Therapie (Elektrohandakupunktur).
Unser Einführungskurs (oder ein vergleichbarer Kurs) ist Vorausetzung für die Teilnahme an dem Aufbaukurs.
(Die Koreanische Handakupunktur wird von der Schulmedizin mangels wissenschaftlicher Studien nicht anerkannt.)
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