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Die Viszerale Osteopathie beschäftigt sich als Teilgebiet der Osteopathie mit dem Zusammenspiel von Organen und knöchernem Bewegungsapparat. Viele Beschwerden im Bewegungsapparat haben aus Sicht der Osteopathie funktionelle Störungen im Organsystem als Ursache, die es zu behandeln gilt. Ursächlich dafür können beispielsweise sein: Fehlhaltungen, Narben, Entzündungen, Faszienverklebungen und muskuläre Verspannungen, die Zug auf die knöchernen Strukturen ausüben.

Die inneren Organe selbst sind durch das Bindegewebe miteinander verbunden. Sie sind innerhalb dieses bindegewebigen Verbundes beweglich und können sich sich im gesunden Zustand individuell entwickeln. Kommt es aber zu den oben genannten Problemen, kann es in der Folge zu Verknotungen und langfristig sogar zu Überlastungsstörungen kommen. Am Ende können dann Beschwerdebilder wie die Senkung von Blase, Uterus oder der Niere erscheinen, die wiederum zu Menstruations- und Zyklusstörungen bis hin zu einer Inkontinenz führen können.

Diese kausalen Ketten lassen sicher schnell die Notwendigkeit einer kausalen, ganzheitlichen Therapie erkennen. Die Viszerale Osteopathie kann hier in der Behandlung ein mächtiges Werkzeug für den Therapeuten sein.

Voraussetzungen: Solide anatomische Kenntnisse und eine abgeschlossene Ausbildung als Heilpraktiker, Physiotherapeut oder Arzt

Zur Zeit sind alle laufenden Seminare ausgebucht. Neue Termine werden im nächsten Seminarprogramm bekannt gegeben.


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