a-parietale-2017Fachausbildung

Die Parietale Therapie ist neben der craniosacralen Therapie und der Viszeralen Therapie ein Teilgebiet der Osteopathie. Hierbei werden die Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder und Faszien auf Bewegungseinschränkungen untersucht und behandelt.
Bei der Parietalen Osteopathie werden Störungen des Muskel-Skelett-Systems erkannt und behandelt. Es wird nach Problemen in den einzelnen Strukturen des Bewegungsapparates sowie in ihrem Zusammenspiel gesucht und versucht, diese manuell zu behandeln.
Knochen, Wirbelsäule und Gelenke und im weiteren Sinne auch Bänder gehören zum Skelett des Menschen. Das Muskelsystem umfasst außer den Muskeln auch die Sehnen, Sehnenscheiden und die feinen Bindegewebshäute (Faszien), die die Muskeln umgeben.  Das Bindegewebe umhüllt die Muskeln, Knochen und auch Organe, und durchzieht den ganzen Körper wie ein Netzwerk. Dabei werden auch Verbindungen zwischen weit voneinander entfernten Körperregionen herstellt. Das gesamte Muskel-Skelett-System wird durch das komplexe Nervensystem gesteuert und ermöglicht eine aufrechte Haltung sowie Bewegungen.
Das Gleichgewicht zwischen den Funktionen der Knochen, Gelenke und Muskeln kann ganz schnell gestört werden, zum Beispiel durch zu viel, zu wenig oder die falsche Belastung. Die Parietale Osteopathie erkennt und behandelt ein solches Ungleichgewicht. Durch Unfälle oder Überlastungen können Verletzungen an den Faszien entstehen, die im Bindegewerbe zu Verklebungen und Verknotungen führen können. Gerade in der Sport- und Unfallmedizin wird die Parietale Osteopathie daher häufig eingesetzt, um schmerzhafte Verspannungen zu lösen und chronische Folgen zu vermeiden.
Es kommt vor, dass der Ort des Schmerzes und der zu behandelnde Bereich am Körper relativ weit auseinander liegen. Zum Beispiel kann ein blockierter Halswirbel zu Schwindelgefühlen oder Ohrgeräuschen führen. Daher benötigt ein Osteopath ein fundiertes Wissen über die Funktionen und Strukturen des Bewegungsapparates.

An 8 Wochenenden werden folgende Themen behandelt: Diagnostik von Läsionen als Grundlage der Therapie; Bezug der Läsionen untereinander; anatomische, neurologische und humorale Folgen der Läsionen; Ursache-Folge-Ketten von Läsionen; Aufbau und Durchführung einer Therapie. Ca. 4 – 6 Monate nach dem Hauptkurs (= 7 Wochenenden) findet ein Refresher-Kurs statt (= 1 Wochenende)

Als therapeutische Methoden werden vermittelt:
Faszientechnik, myotensive Techniken, Tenderpointtechniken, Mobilisation, Manipulation.

Voraussetzungen: Solide anatomische Kenntnisse und eine abgeschlossene Ausbildung als Heilpraktiker, Physiotherapeut oder Arzt.

Parietale Osteopathie Fachausbildung

Parietale Osteopathie Fachausbildung

Kosten:

2.340,00  In den Seminarkorb

€ 2.340,-

Bei Ratenzahlung 8 x € 310,-
(Für unsere Schüler in Heilpraktiker-Ausbildung (HP):€ 2.140,- oder 8 x € 280,-)

Kursdaten:
05.-07.04.2019
03.-05.05.2019
14.-16.06.2019
16.-18.08.2019
13.-15.09.2019
25.-27.10.2019
15.-17.11.2019
plus Refresher-Wochenende: 07.-09.02.2020

Zeit: 8 Wochenenden (Fr. - So.)
jeweils 09:00 - ca. 18:00 Uhr
Termine:In den Seminarkorb:


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