icon-viscerale„Ich bin immer wieder verblüfft über die Wirkung und Reaktion meiner Patienten und auch über die Nachhaltigkeit dieser Behandlungsform“
(Sascha Schröder)

Was ist die viszerale Osteopathie?

Die viszerale Osteopathie ist ein Teilgebiet der Osteopathie. Diese beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Organen und knöchernem Bewegungsapparat. Viele Beschwerden im Bewegungsapparat haben nach Meinung der Osteopathen funktionelle Störungen im Organsystem als Ursache. Narben, Faszienverklebungen, muskuläre Verspannungen üben Zug aus auf die knöchernen Haltungen und verursachen somit Probleme im Bewegungsapparat.
In der viszeralen Osteopathie lernen die Studierenden mit osteopathischen Techniken die Blockaden ursächlich zu lösen.
Bei dieser Therapie werden die inneren Organe und die umgebenden Strukturen untersucht. Eventuelle Bewegungseinschränkungen werden daraufhin behandelt.
Bindegewebe verbindet die inneren Organe miteinander, die innerhalb dieses Verbundes beweglich sind und sich individuell entwickeln können. Durch die sanfte manuelle Behandlung der viszeralen Osteopathie werden Verknotungen gelöst und die freie Beweglichkeit im Bauch- und Brustraum wiederhergestellt.
Diese Verknotungen können beispielsweise durch äußere Einwirkungen wie Fehlhaltungen, Narben oder Entzündungen kommen. Langfristig gesehen können chronische Überlastungssymptomen auftreten. Folgen können beispielsweise sein eine Senkung von Blase, Uterus oder Niere mit Auswirkungen wie Menstruations- und Zyklusstörungen bis hin zu einer Inkontinenz.
In der viszeralen Osteopathie wird das sogenannte „Palpieren“ eingesetzt, das sanfte Ertasten des Behandlers, um Störungen zu erkennen. Durch diese sanft eingesetzte Unterstützung der Eigenbewegung der einzelnen Organe, verbessert die viszerale Osteopathie die Vitalität eines Organs. Die dadurch angeregten Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützten die Funktionsfähigkeiten der Organe. Dadurch wird eine Verbesserung der vorher beklagten Symptome erlangt.

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung umfasst sechs Wochenenden plus ein Refresher Wochenende.

Die Themeninhalte der einzelnen Wochenenden sind Folgende:
⦁    1. Wochenende: Palpation, allgemeine osteopathische Untersuchungstechniken, Diaphragma abdominale, Magen, Duodenum
⦁    2. Wochenende: Dünndarm, Dickdarm, Leber
⦁    3. Wochenende: Milz, Panreas, Wiederholung Abdomen
⦁    4. Wochenende: Niere, Urogenitalsystem
⦁    5. Wochenende: Herz, Lunge
⦁    6. Wochenende: Wiederholung, Integration Viszerale, Therapiekonzepte, Faszien, interne Prüfung

Freitagvormittags findet jeweils eine Wiederholung vom 2. bis 6. Wochenendes der Vorwoche statt. Jedem Thema geht eine intensive Wiederholung der Anatomie voraus. In diesem Kurs wird viel Wert auf Gründlichkeit und auf Palpation und die Erweiterung dieser Fahrigkeit gelegt. Die Techniken stehen aus direkten Organmanipulationen und indirekten Techniken über die Faszien. Die Abhängigkeiten der Organe untereinander zu ihrer parietalen Umgebung werden besprochen sowie Querverweise zu den anderen beiden osteopathischen Systeme aufgezeigt. Zum Abschluss werden Herangehendweisen an den Patienten und an dessen Probleme besprochen. Außerdem werden die Schüler an Fallbeispiele aus der Praxis lernen.
Dieses Ausbildungsangebot kommt aus der Praxis und ist für Praktiker konzipiert. An sechs Terminen lernen die TeilnehmerInnen das Erfühlen und Behandeln. In diesem über zehn Monate laufenden Kompaktkurs werden die TeilnehmerInnen befähigt, selbständig Organverklebungen und funktionelle Fehlstellungen im Sinne der Osteopathie zu erkennen und osteopathisch zu behandeln. Kenntnisse im Bereich der Anatomie des Bewegungsapparates sind Voraussetzung zur Teilnahme an der Ausbildung.

Dauer: insgesamt 7 Wochenenden von Freitag bis Sonntag,
inkl. Refresher-Kurs, der ca. 4 – 6 Monate nach dem Hauptkurs stattfindet.

Unterrichtszeiten: jeweils Fr., Sa., So., 09:00 –  ca. 18:00 Uhr
= ca. 231 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten

Voraussetzungen: Solide anatomische Kenntnisse und eine abgeschlossene Ausbildung als Heilpraktiker, Physiotherapeut oder Arzt

Kosten: € 2.040,-/Ausbildungskurs, oder 7 monatliche Raten á € 310,- = € 2.170,-
(Schüler der Grünen Schule in der 2,5-jährigen Heilpraktiker-Ausbildung zahlen € 1.860,-/Ausbildungskurs oder 7 monatliche Raten á € 280,- =  € 1.960,-)

Hier button-anmeldungkannst du dich für unsere praxiserprobte Ausbildung anmelden.
Darüber hinaus würden wir uns sehr freuen, dich bald telefonisch (040 – 49 32 07), persönlich oder per Email begrüßen zu dürfen.

Sascha Schroeder

Dein Dozent für viszerale Osteopathie:
Sascha Schroeder

Sascha Schröder sieht folgende Vorteile in der viszeralen Osteopathie:
„Die viszerale Osteopathie ist für meine tägliche Arbeit am Patienten ein sehr wichtiger Bestandteil. Viele immer wiederkehrende Probleme haben ihren Ursprung im Organischen. Die zum Beispiel durch Entzündungen, Operationen oder aber auch durch Geburten ausgelöst werden können. Auch bei der Herangehensweise Systemischer Geschehen wie zum Beispiel Allergien oder Unverträglichkeiten spielt diese Behandlung eine große Rolle in meiner täglichen Praxis. Ich bin immer wieder verblüfft über die Wirkung und Reaktion meiner Patienten und auch über die Nachhaltigkeit dieser Behandlungsform. Ich freue mich dies in meinen Kursen vermitteln zu dürfen und hoffe das das Feuer für die Osteopathie auf alle Kursteilnehmer überspringt. Das jeder Teilnehmer die Motivation bekommt wie einer der Gründerväter W.G.Sutherland immer weiter zu graben („Dig on“)“