Sascha Schroeder

Unser Dozent für Viszerale Osteopathie, HP Sascha Schroeder:

„Die Viszerale Osteopathie ist für meine tägliche Arbeit am Patienten ein sehr wichtiger Bestandteil. Viele immer wiederkehrende Probleme haben ihren Ursprung im Organischen. Die zum Beispiel durch Entzündungen, Operationen oder aber auch durch Geburten ausgelöst werden können. Auch bei der Herangehensweise Systemischer Geschehen wie zum Beispiel Allergien oder Unverträglichkeiten spielt diese Behandlung eine große Rolle in meiner täglichen Praxis. Ich bin immer wieder verblüfft über die Wirkung und Reaktion meiner Patienten und auch über die Nachhaltigkeit dieser Behandlungsform. Ich freue mich dies in meinen Kursen vermitteln zu dürfen und hoffe das das Feuer für die Osteopathie auf alle Kursteilnehmer überspringt. Das jeder Teilnehmer die Motivation bekommt wie einer der Gründerväter W.G.Sutherland immer weiter zu graben („Dig on“)“

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Dauer: insgesamt 7 Wochenenden von Freitag bis Sonntag,
inkl. Refresher-Kurs, der ca. 4 – 6 Monate nach dem Hauptkurs stattfindet.

Unterrichtszeiten: jeweils Fr., Sa., So., 09:00 –  ca. 18:00 Uhr
= ca. 231 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten

Voraussetzungen: Solide anatomische Kenntnisse und eine abgeschlossene Ausbildung als Heilpraktiker, Physiotherapeut oder Arzt

Kosten: € 2.040,-/Ausbildungskurs, oder 7 monatliche Raten á € 310,- = € 2.170,-
(Schüler der Grünen Schule in der 2,5-jährigen Heilpraktiker-Ausbildung zahlen € 1.860,-/Ausbildungskurs oder 7 monatliche Raten á € 280,- =  € 1.960,-)

Hier button-anmeldungkannst Du Dich für unsere praxiserprobte Ausbildung anmelden.
Darüber hinaus würden wir uns sehr freuen, Dich bald telefonisch
(040 – 49 32 07), persönlich oder per Email begrüßen zu dürfen.

Erfahre hier Details zur Viszeralen Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie beschäftigt sich als Teilgebiet der Osteopathie mit dem Zusammenspiel von Organen und knöchernem Bewegungsapparat. Viele Beschwerden im Bewegungsapparat haben aus Sicht der Osteopathie funktionelle Störungen im Organsystem als Ursache, die es zu behandeln gilt. Ursächlich dafür können beispielsweise sein: Fehlhaltungen, Narben, Entzündungen, Faszienverklebungen und muskuläre Verspannungen, die Zug auf die knöchernen Strukturen ausüben.

Die inneren Organe selbst sind durch das Bindegewebe miteinander verbunden. Sie sind innerhalb dieses bindegewebigen Verbundes beweglich und können sich sich im gesunden Zustand individuell entwickeln. Kommt es aber zu den oben genannten Problemen, kann es in der Folge zu Verknotungen und langfristig sogar zu Überlastungsstörungen kommen. Am Ende können dann Beschwerdebilder wie die Senkung von Blase, Uterus oder der Niere erscheinen, die wiederum zu Menstruations- und Zyklusstörungen bis hin zu einer Inkontinenz führen können.

Diese kausalen Ketten lassen sicher schnell die Notwendigkeit einer kausalen, ganzheitlichen Therapie erkennen. Die Viszerale Osteopathie kann hier in der Behandlung ein mächtiges Werkzeug für den Therapeuten sein.

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Wie geht die Viszerale Osteopathie vor?

Im Rahmen der Anamnese setzt der Behandler bei der körperlichen Untersuchung auf ein sanftes und gründliches Ertasten (Palpieren) der Organstrukturen und Organumgebung, um Störungen zu erkennen.

Dafür ist ein gutes Training und Verständnis von Anatomie, Physiologie und Pathologie unverzichtbar – denn der Therapeut „sieht“ die Strukturen ja quasi mit den Händen!

Durch die dann folgende sanfte manuelle Behandlung mit geeigneten Techniken können die bindegewebigen Verknotungen vom Therapeuten nachhaltig wieder gelöst und die Eigenbewegung der Organe im Bauch- und Brustraum wiederhergestellt werden. Ziel ist es, mittels dieser sanften Unterstützung, die Vitalität eines Organs zu verbessern, um damit die Funktionsfähigkeit der Organe zu unterstützen und die Selbstheilungskräfte anzuregen.

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Inhalte der Ausbildung in Viszeraler Osteopathie

Die Ausbildung umfasst sechs Wochenenden plus ein Refresher Wochenende.

⦁    1. Wochenende: Palpation, allgem. osteop. Untersuchungstechniken, Diaphragma abdominale, Magen, Duodenum
⦁    2. Wochenende: Dünndarm, Dickdarm, Leber
⦁    3. Wochenende: Milz, Panreas, Wiederholung Abdomen
⦁    4. Wochenende: Niere, Urogenitalsystem
⦁    5. Wochenende: Herz, Lunge
⦁    6. Wochenende: Wiederholung, Integration Viszerale, Therapiekonzepte, Faszien, interne Prüfung
…..⦁ plus ein Refresher Wochenende

Dieses Ausbildungsangebot kommt aus der Praxis und ist für Praktiker konzipiert. Die zu erlernerndenTechniken bestehen aus direkten Organmanipulationen und indirekten Techniken über die Faszien. Die Abhängigkeiten der Organe untereinander zu ihrer parietalen Umgebung werden besprochen sowie Querverweise zu den anderen beiden osteopathischen Systemen aufgezeigt. Zum Abschluss werden Herangehensweisen an den Patienten und an dessen Probleme besprochen. Außerdem werden die Schüler an Fallbeispielen aus der Praxis lernen.

Gute Kenntnisse im Bereich der Anatomie, Physiologie und Pathologie des Bewegungsapparates sind Voraussetzung zur Teilnahme an der Ausbildung.

In diesem Kompaktkurs sollen die Teilnehmer befähigt werden, selbständig Organverklebungen und funktionelle Fehlstellungen im Sinne der Osteopathie zu erkennen und osteopathisch zu behandeln.  Freitagvormittags findet jeweils eine Wiederholung der Themen der Vorwoche statt. Jedem Thema geht eine intensive Wiederholung der Anatomie voraus.

In diesem Kurs wird viel Wert auf Gründlichkeit und auf Palpation und die Erweiterung dieser Fähigkeit gelegt.

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Darüber hinaus würden wir uns sehr freuen, Dich bald telefonisch
(040 – 49 32 07), persönlich oder per Email begrüßen zu dürfen.