Mit der Homöopathie sind wir in vielen Fällen in der Lage akute sowie chronische Krankheiten erfolgreich zu behandeln. Die Einsatzmöglichkeiten dieser ganzheitlichen Therapieform haben daher ein sehr breites und umfassendes Spektrum: akute Erkrankungen wie z.B. Erkältungskrankheiten, Zahnungsbeschwerden, Migräne, prämenstruelle und kli-makterische Beschwerden, Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Ischialgie, Krankheiten mit allergischer Diathese (Neurodermitis, Heuschnupfen, Asthma), Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, psychische Erkrankungen, postoperative Zustände und vieles mehr.

Die Behandlungserfolge der homöopathischen Therapie lassen sich auf Grund der stark individualisierenden Methodik der Arzneimittelfindung nicht in den von der konventionellen Schulmedizin praktizierten Doppelblindstudien nachweisen. Die menschlichen Ausgestaltungen sind zu mannigfaltig, um sie in ein grobes Schema zu pressen. Dennoch sind die Erfolge der Homöopathie auch heute noch überprüfbar in den vielen Niederschriften, Dokumentationen und Fallaufzeichnungen. Historisch seien hier besonders die umfangreichen Krankenjournale von Samuel Hahnemann genannt, oder die spannenden und aufschlussreichen Kasuistiken zeitgenössischer großer Homöopathen wie z.B. Dr. André Saine in Kanada.

Die Homöopathie wird von der Schulmedizin mit Skepsis betrachtet, der Gesetzgeber erkennt sie jedoch im Arzneimittelgesetz als besondere Therapierichtung an und hat ihr ein eigenes offizielles Arzneibuch gewidmet.