Die Körpertherapie wird von der Schulmedizin mangels wissenschaftlicher Studien nicht anerkannt.

Klientenzentrierte Körpertherapie

Klientenzentriert bedeutet, dass der Klient mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit steht. Der Therapeut wertschätzt den Klienten, wie gute Eltern ihr Kind wert schätzen. Nicht weil er jede Verhaltensweise gutheißt, sondern weil er ihn vollkommen und nicht nur unter bestimmten Bedingungen akzeptiert“ (Rogers).Körpertherapie geht davon aus, dass positive und negative Bindungserfahrungen körperliche Erfahrungen sind.

Gefühle und psychische Qualitäten sind zuerst körperliche Empfindungen. Der Verstand, das ICH, analysiert, bewertet und integriert sie häufig nur nach den Bedürfnissen der Umwelt. Im Idealfall können sich Gefühle frei und spontan entfalten. Sie werden von den Eltern liebevoll und unterstützend beantwortet. Kommt es zu Traumen, seelischer Kälte oder energetischem Missbrauch in den frühen Kinderjahren, versucht sich das abhängige Kind durch Charakterpanzerungen (W. Reich) zu schützen.

Bestimmte verbotene Gefühle werden dazu durch Anspannung bzw. Verhärtungen von Muskelgruppen unterdrückt. So kommt es, dass z.B. keine Lust oder Zärtlichkeit, Sexualität oder Aggression, Hingabe oder Wildheit mehr gespürt werden kann. Die Körpertherapie löst mittels körperlicher Übungen diese Blockaden. Im direkten Körperkontakt kann „nachgesättigt“ werden, was der Klient wirklich gebraucht hätte. Der Therapeut nimmt dazu die Rolle der „guten Mutter“ oder des „guten Vaters“ ein.

Das Ausbildungskonzept

Eine Therapie- oder Ausbildungsgruppe stellt einen geschützten Rahmen für die eigene Entwicklung und für das Entdecken noch verborgener Gefühle und Qualitäten dar.Zu Beginn der Ausbildung wird der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines sicheren Gruppengefühls liegen. Die Gruppe soll ein „Abbild der Welt“ werden, in dessen symbolischen Rahmen · neue und befriedigende Beziehungsmuster erlernt werden.· weibliche bzw. männliche Qualitäten Unterstützung finden·

Ein konstruktiver Umgang mit Aggressionen geübt werden kann· nährender befriedigender und „nachsättigender“ Kontakt ermöglicht wird· ein Gefühl des Urvertrauens, des Eins sein mit der Welt und tiefe ozeanische Glücksgefühle entstehen können. Insgesamt wechseln sich aufdeckende und nachsättigende Verfahren ab. Die Inhalte der Wochenenden werden zum Teil vom Gruppenprozess mit bestimmt. Daher ist ein definitiver Inhalt zu den entsprechenden Wochenenden nur bedingt planbar.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildungsinhalte richten sich nach der Neurosenlehre, den Störungen der einzelnen Entwicklungsphasen.

  • Heilende Arbeit mit den oralen und embryonalen Bedürfnissen. Urvertrauen und tiefe Geborgenheit kann entstehen.
  • Arbeit an den Themen der analen Phase. Hierzu gehören Aggressionen, Identitätsfindung, Sexualität, Lust, die „dunkle Ebene“, wo will ich hin und was will ich erreichen, körperliche Arbeit mit dem unteren Rücken
  • Die phallische Phase und die Entwicklung männlicher- oder weiblicher Identität, Männergruppen und Frauengruppen sind hier ein unterstützendes Element, Triangulierungsarbeit (Vater-Mutter-Kind).

Wenn Sie mit diesen Termini noch nichts anfangen können, kein Problem, das ist auch Inhalt der Ausbildung

Ausbildungsmethoden

  • Körperwahrnehmungsmethoden
  • Körperkontaktmethoden (katalytisch wie nachsättigend)
  • Erlernen diagnostischer Möglichkeiten (Blockaden taktil wie optisch erkennen)
  • Traumreisen
  • Systemische Aufstellung
  • Gesprächsverfahren
  • Übertragungsanalysen

Ausbildungsleitung:

Astrid Hauser-Jansen
Heilpraktikerin

Nicole Ulsamer
Heilpraktikerin

Ausbildungstermine und Kosten

Die Ausbildung unterteilt sich in Modul 1 und Modul 2, die unabhängig von einander gebucht werden können und jeweils 1,5 Jahre dauern.

Das Modul 1 umfasst 13 Wochenenden in einem Zeitraum von 1,5 Jahren. Teilweise finden die Ausbildungswochenenden in einem Tagungshaus mit Übernachtung statt und zum anderen Teil in Hamburg.

Das Modul 2 umfasst 13 Wochenenden in einem Zeitraum von 1,5 Jahren. Teilweise finden die Ausbildungswochenenden in einem Tagungshaus mit Übernachtung statt und zum anderen Teil in Hamburg.

Ausbildungsort in Hamburg:
Lotus-Zentrum, Ottensen, Donnerstraße 7a (Hinterhof), 22763 Hamburg

Erforderlich für die Ausbildung in den Modulen ist die Teilnahme an einem Probewochenende.

Anmeldung:

Hinweis: Die Ausbildungs-Module 1 und 2 sind kein Angebot der „Grünen Schule“, sondern des „Instituts für Psychische Körpertherapie (IPK)“ unser Dozenten Astrid und Andreas Hauser, die diese Ausbildung auch durchführen.
Bitte melden Sie sich daher für die Ausbildung direkt beim „Institut für Psychische Körpertherapie“ an.

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