SeminareFachausbildungOsteopathie: Craniosacrale-, Parietale-, Viszerale-

Osteopathie: Craniosacrale-, Parietale-, Viszerale-

Die Osteopathie ist mit ihren drei Teilbereichen Viszerale-, Parietale- und Craniosacrale Osteopathie eine tiefe und wirkungsvolle manuelle Therapie, gleichermaßen geschätzt bei Patienten und Therapeuten. Die Werkzeuge der Osteopathinnen und Osteopathen sind profundes Wissen in Anatomie, Physiologie und Pathologie – und einfach die Hände! Durch die manuelle Untersuchung erspüren sie Bewegungseinschränkungen im Bewegungsapparat (Parietale Osteopathie), Funktionsstörungen im Organbereich (Viszerale Osteopathie) und im Schädel und Nervensystem (Craniosacrale Osteopathie). Sie behandeln diese und können sie wieder „in Fluss“ bringen, um die Selbstregulation der Patientinnen und Patienten anzuregen. Unser Körper benötigt ein optimales Zusammenspiel aller Bereiche, um als Ganzes reibungslos funktionieren zu können.

Jede Einschränkung oder Blockierung kann zu Funktionsstörungen im Körper führen. Über kurz oder lang entstehen so schmerzhafte Beschwerden. Die Osteopathie kann für sich arbeiten oder als sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin und anderer naturheilkundlicher Therapiemaßnahmen eingesetzt werden. Die Grundlage für das Erlernen der Osteopathie ist die Bereitschaft und Offenheit für neue Denkansätze. Nicht nur in Kategorien zu denken, sondern die Beziehungen der Dinge zueinander zu erfassen, zeichnet einen guten Osteopathen aus. In dieser Ausbildung wird auch ein gewisses Maß an Eigenstudium und Gruppenarbeit die Unterrichtszeit begleiten, um das Gelernte zu verfestigen. Unser wichtiger 4. Teil Osteopathie Integration verbindet die erlernten Fertigkeiten der einzelnen Teilgebiete Craniosacrale-, Parietale- und Viszerale- Osteopathie in wunderbarer Weise.

Die beiden Teile Parietale Osteopathie und Viscerale Osteopathie können erst nach abgeschlossener HP-Ausbildung und erfolgreich absolvierter HP-Überprüfung belegt werden. Die Auswahl einer Ratenzahlung ist im Buchungsprozess möglich. Die Fachausbildungen in Visceraler Osteopathie und Parietaler Osteopathie wechseln sich jährlich ab, Craniosacrale Osteopathie Kurse starten immer jährlich. Der Bereich der Craniol-Sacralen-Osteopathie kann bereits während der Heilpraktiker-Ausbildung belegt werden und eignet sich damit hervorragend als Einstieg in die Welt der Osteopathie.

Tauche ein in die Welt der manuellen Therapie: Osteopathie intensiv erleben und umfassend verstehen. Praxisnah, ganzheitlich, kompetent!

Kursstart 28.08.2026: Craniosacrale Osteopatie Fachausbildung
Craniosacrale Osteopathie mit Frühbucher-Rabatt bis 28.07.2026 für 2.870,-- EUR (oder 3.110,-- EUR ohne Rabatt). Ratenzahlung möglich.
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Viszerale Osteopathie

7 Wochenenden (jeweils Freitag/Samstag/Sonntag); Rund 231 Unterrichtseinheiten (UE). Mit HP Sascha Schroeder. Die Viszerale Osteopathie beschäftigt sich als Teilgebiet der Osteopathie mit dem Zusammenspiel von Organen und knöchernem Bewegungsapparat. Viele Beschwerden im Bewegungsapparat haben aus Sicht der Osteopathie funktionelle Störungen im Organsystem als Ursache, die es zu behandeln gilt. Ursächlich dafür können beispielsweise sein: Fehlhaltungen, Narben, Entzündungen, Faszienverklebungen und muskuläre Verspannungen, die Zug auf die knöchernen Strukturen ausüben.

Die inneren Organe selbst sind durch das Bindegewebe miteinander verbunden. Sie sind innerhalb dieses bindegewebigen Verbundes beweglich und können sich im gesunden Zustand individuell entwickeln.

Kommt es aber zu den oben genannten Problemen, kann es in der Folge zu Verknotungen und langfristig sogar zu Überlastungsstörungen kommen. Am Ende können dann Beschwerdebilder wie die Senkung von Blase, Uterus oder der Niere erscheinen, die wiederum zu Menstruations- und Zyklusstörungen bis hin zu einer Inkontinenz führen können.

Diese kausalen Ketten lassen sicher schnell die Notwendigkeit einer kausalen, ganzheitlichen Therapie erkennen. Die Viszerale Osteopathie kann hier in der Behandlung ein mächtiges Werkzeug für die Therapeutinnen und Therapeuten sein.

Inhalte der Fachausbildung Im Rahmen der Anamnese setzt die Behandlerin oder der Behandler bei der körperlichen Untersuchung auf ein sanftes und gründliches Ertasten (Palpieren) der Organstrukturen und Organumgebung, um Störungen zu erkennen.

Dafür ist ein gutes Training und Verständnis von Anatomie, Physiologie und Pathologie unverzichtbar – denn die Therapeutin oder der Therapeut „sieht“ die Strukturen quasi mit den Händen!

Durch die dann folgende sanfte manuelle Behandlung mit geeigneten Techniken können die bindegewebigen Verknotungen nachhaltig wieder gelöst und die Eigenbewegung der Organe im Bauch- und Brustraum wiederhergestellt werden. Ziel ist es, mittels dieser sanften Unterstützung, die Vitalität eines Organs zu verbessern, um damit die Funktionsfähigkeit der Organe zu unterstützen und die Selbstheilungskräfte anzuregen.

Der Kurs 2026 ist gestartet. Der nächste Kurs Viszerale Osteopathie beginnt 2028.

Parietale Osteopathie

8 Wochenenden (jeweils Freitag/Samstag/Sonntag); Rund 263 Unterrichtseinheiten (UE). Mit HP Renate Genz. Die Parietale Osteopathie ist neben der Craniosacralen- und der Viszeralen Osteopathie ein Teilgebiet der Osteopathie.

Der Fokus der Parietalen Osteopathie liegt dabei auf dem gesamten Bewegungsapparat, also auf allen Knochen, Muskeln, Bändern, Sehnen und Faszien.

Gerade das fasziale System, das durch bindegewebige Häute jede Struktur in unserem Körper umhüllt, sorgt dafür, dass sich Dysfunktionen auch auf andere Körperbereiche übertragen können und der Körper in ein Ungleichgewicht kommt. So kann z.B. der Grund für Schulterschmerzen ein lange zurückliegendes „Umknick-Trauma“ eines Fußes sein.

Mittels spezieller Tests werden während einer genauen Untersuchung die Ursachen für Fehlstellungen, Unbeweglichkeiten und Schmerzen definiert und dann gezielt behandelt. Dabei kommen überwiegend sehr sanfte parietale Techniken zum Einsatz, die darauf abzielen, wieder ein Gleichgewicht und eine Kompensation herzustellen.

Sehr gutes anatomisches Wissen ist für Schülerinnen und Schüler der Osteopathie eine wichtige Voraussetzung, um die Verbindungen zwischen den Strukturen präzise und schnell nachvollziehen zu können. Das Wissen um die Parietale Osteopathie wird in unserer praxisorientierten Ausbildung sehr anschaulich vermittelt. Das Wesentliche und Genauigkeit sollen jederzeit im Vordergrund stehen.

An acht Wochenenden werden folgende Themen behandelt:

– Diagnostik von Läsionen als Grundlage der Therapie

– Bezug der Läsionen untereinander; anatomische, neurologische und humorale Folgen der Läsionen

– Ursache-Folge-Ketten von Läsionen

– Aufbau und Durchführung einer Therapie. Ca. 4 – 6 Monate nach dem Hauptkurs (= 7 Wochenenden) findet ein Refresher-Kurs statt (= 1 Wochenende)

Als therapeutische Methoden werden vermittelt: Faszientechnik, myotensive Techniken, Tenderpointtechniken, Mobilisation, Manipulation.

Der nächste Kurs Parietale Osteopathie startet im Herbst 2027. Die Termine für Deine Planung erscheinen hier in Kürze.

Craniosacrale Therapie

6 Wochenenden (jeweils Freitag/Samstag/Sonntag); Rund 184 Unterrichtseinheiten (UE). Mit HP Isabelle Manig. Cranio-Sacral-Therapie – Sanfte manuelle Körperarbeit

Du möchtest Menschen auf eine besonders achtsame Weise begleiten? Die Cranio-Sacral-Therapie ist eine sanfte, manuelle Methode aus der Osteopathie, die dir genau das ermöglicht. In dieser Ausbildung lernst du, subtile rhythmische Bewegungen im Körper wahrzunehmen – verbunden mit dem cranio-sacralen System bestehend aus den Meningen, dem Schädel, Wirbelkanal, Kreuzbein und der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Mit behutsamen Berührungen und präzisen, nicht-invasiven Impulsen geht es darum, belastende Spannungsmuster wahrzunehmen und den Organismus in Prozessen der Entspannung und Selbstregulation zu begleiten. Für diese angenommenen Wirkzusammenhänge liegt bislang allerdings keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz vor.

Warum ist diese Methode so besonders? Im Mittelpunkt der Cranio-Sacral-Therapie geht es nicht um leistungsorientierte Ansätze oder erzwungene Ergebnisse, sondern um achtsame Impulse, die dem Körper zur Regulation angeboten werden. Dieses „Nicht-Leistungsprinzip" schafft einen geschützten Raum für Ruhe, Regeneration und tiefe Entspannung. Dabei spielen Stille, Präsenz und bewusste Körperwahrnehmung eine zentrale Rolle: Sie helfen, vom ständigen Tun und Machen ins Sein zu kommen und die feinen Signale des Körpers bewusster wahrzunehmen. Viele Menschen empfinden die Behandlung als körperlich wohltuend, emotional entlastend und tief entspannend.

Wo die Cranio-Sacral-Therapie häufig Anwendung findet: Die Cranio-Sacral-Therapie wird von vielen Menschen als sanfte Körperarbeit geschätzt – insbesondere in Zeiten hoher Belastung oder zur bewussten Förderung von Ruhe und Entspannung. So kann sie sowohl bei Regenerationsprozessen, als auch zum Ausgleich bei Stress und innerer Unruhe begleitend angewendet werden. Diese Methode versteht sich als ganzheitlich orientierte Begleitung und bietet dir ein wertvolles Werkzeug, um Prozesse von Entspannung und Regeneration zu begleiten. Sie kann Menschen dabei unterstützen, bewusster mit Spannungszuständen umzugehen und in ihr inneres Gleichgewicht zurückzufinden; sie ersetzt jedoch keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

Was dich in der Ausbildung erwartet: Neben fundiertem Wissen über Anatomie, Physiologie und den Techniken der Cranio-Sacral-Therapie steht die Schulung Deiner Wahrnehmung im Mittelpunkt: Du entwickelst therapeutische Präsenz, lernst achtsame Begleitung und erfährst, wie wertvoll echtes Zuhören im Kontakt mit Menschen sein kann – denn diese besondere Qualität von Ruhe und Aufmerksamkeit gepaart mit achtsamer Berührung schafft einen Raum, in dem die Klientin/der Klient sich bewusster wahrnehmen und neu in Beziehung zu sich selbst treten kann. Die Ausbildung umfasst fachliches Lernen mit persönlicher Entwicklung und viel praktischer Erfahrung.

Bereit, diese faszinierende Methode kennenzulernen? Der nächste Kurs Cranio-Sacrale-Osteopathie startet im Augut 2026. Jetzt gleich einen Platz sichern!

Wir freuen uns, Dich in dieser bereichernden Ausbildung begrüßen zu dürfen.

Übrigens: Der Bereich der Craniol-Sacralen-Osteopathie kann bereits während der Heilpraktiker-Ausbildung belegt werden und eignet sich damit hervorragend als Einstieg in die Welt der Osteopathie.

Osteopathie Integration

5 Wochenenden (jeweils Freitag/Samstag/Sonntag); Rund 165 Unterrichtseinheiten (UE). Mit HP Sascha Schroeder, HP Renate Gentz und HP Isabelle Manig. Im Fokus der Integrationskurse steht neben der Vertiefung des bestehenden Wissens das Lernen neuer Ansätze und Techniken, z.B. Nervensystem. Wichtigstes Ziel dieser Integrationskurse ist es, eine inhaltliche Verbindung zwischen den einzelnen Teilgebieten Craniosacrale, Parietale und Viszerale Osteopathie herzustellen. Beim Zwerchfell wird z.B. beleuchtet, wie man es craniosacral, parietal oder viszeral behandeln kann. Weitere Themen an diesem Wochenende für diese ganzheitliche Sichtweise sind z.B.

  • die Schulter – was kann denn der Fuß dafür?
  • die Blase – warum ist das Keilbein hierfür wichtig?
  • das Nervensystem – eine sensible Angelegenheit
  • der Kiefer – ohne sich die Zähne dran auszubeißen

An dem letzten Wochenende der Integrationskurse legen die Schülerinnen und Schüler eine schriftliche sowie praktische Prüfung ab, um auf eine eventuelle Verbandsprüfung optimal vorbereitet zu sein.

ACHTUNG: Der Kurs OSTEOPATHIE INTEGRATION kann erst gebucht werden, wenn zuvor die Ausbildungsteile Craniosacrale-, Viscerale- und Parietale Osteopathie absolviert wurden! Zusammen mit der Integration ergeben die 3 Teile der Osteopathie-Ausbildung rund 834 Unterrichtseinheiten (UE).

Dozentinnen und Dozenten
Renate Gentz
Sascha Schroeder
Isabelle Manig
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