Stabilisierende Traumatherapie
Stabilisierende Therapie von traumatisierten Patienten in der heilpraktischen Beratung
Warum diese Fortbildung so sinnvoll ist? Belastende traumatische Erlebnisse führen zu Symptomen und setzen eine Kette unangenehmer Reaktionen in Gang, die von Betroffenen kaum zu beeinflussen sind. Das ist das Besondere am Trauma: Patient:innen können ihre Beschwerden oft nicht einordnen und nicht auf ein möglicherweise lang zurückliegendes Trauma zurückführen – zu tief ist das Geschehene verdrängt. In der Praxis zeigt sich das sehr unterschiedlich. Manchmal kommen Traumata still daher und werden erst im Verlauf eines Gesprächs sichtbar. Manchmal leiden Patient:innen ganz offensichtlich unter belastenden Symptomen, die sie als unkontrollierbar, schrecklich und unbehandelbar empfinden. Nichts hilft, man sucht vergeblich Hilfe, doch niemand findet etwas. Betroffene denken: „Ich bilde mir alles nur ein.“ – „Woher kommen plötzlich diese Schmerzen, diese Beschwerden, diese Ängste, dieses komische Gefühl?“ An dieser Stelle können wir helfend unterstützen – wenn wir die Grundlagen der Traumatherapie beherrschen. Wir können traumaorientiert, zielbewusst und empathisch mit unseren Patient:innen arbeiten. Wichtig ist es, die Anzeichen von Traumatisierungen zu erkennen, angemessen zu reagieren und therapeutisch zu unterstützen. Genau das wird in dieser Fortbildung vermittelt. Dieser Kurs ist ein Gewinn für alle, die in der Beratung oder Therapie mit belasteten Menschen arbeiten und ihre Kompetenzen im Umgang mit schwierigen Themen vertiefen wollen. Er richtet sich nicht nur an angehende Traumatherapeut:innen: Viele der unterrichteten Methoden lassen sich – in abgewandelter Form – auch in der allgemeinen psychologischen Beratung und Therapie einsetzen.
Mein Leitspruch: "Was uns durch Menschen zugefügt wurde, kann nur durch Menschen geheilt werden."
Du möchtest die Fachausbildung und die Dozentin kennenlernen? Kein Problem: Infoabende finden statt am 26.08.26 und am 30.09.26 jeweils um 18 Uhr (online und vor Ort).
Zur Information:
Grundlagen der Traumatherapie Der richtige Umgang mit traumatisierten Patient:innen
So lernst Du In dieser Ausbildung lernst Du, Traumareaktionen zu erkennen und zu behandeln. Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert und lebendig.Vermittelt und geübt werden zahlreiche Interventionen und traumatherapeutische Ansätze – vor allem psychoimaginative Methoden nach Luise Reddemann und Michaela Huber. Du erhältst Gelegenheit, Dich selbst auszuprobieren, und bekommst qualifiziertes Feedback. Hinzu kommt ein solider psychologischer Background, weil sich einige Reaktionen nur so verstehen und adäquat behandeln lassen. Du lernst, wie du das Verhältnis zum Patienten gestalten kannst und welche Rolle die eigenen Erfahrungen und der eigene Stil dabei spielen. Am Ende der Ausbildung hast du eine möglichst große Praxissicherheit erworben. Dabei arbeiten wir mit unseren Patient:innen und mit uns selbst achtsam, tief und respektvoll.
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