Das umfassende Diagnosesystem der TCM, mit der Puls- und Zungendiagnose ermöglicht eine differenzierte Behandlung von unterschiedlichsten Beschwerden und Erkrankungen.

Bekannt geworden ist die Akupunktur im Westen zur Behandlung von funktionellen und psychosomatischen Störungen. Darunter versteht man Krankheiten, welche mit den Diagnosetechniken der Schulmedizin gar nicht erfasst werden können, oder wo sich nur das Resultat einer pathologischen Entwicklung darstellen lässt, während die Ursachen dieser Entwicklung im Dunkeln bleiben. Weniger bekannt ist, dass die TCM auch bei sehr vielen Krankheiten angewendet werden kann, die von der Schulmedizin als „organisch“ klassifiziert werden.

Ihre Effizienz hat die Akupunktur unter anderem in der Immunologie erwiesen, bei Allergien, chronischen Entzündungen und bei Immunstörungen oder -defekten. Sehr gute Resultate werden auch bei Lähmungen, z.B. nach Schlaganfall und bei chronischen Schmerzzuständen erzielt. Auch bei typischen Frauen- und Männerleiden – bei Unfruchtbarkeit, Menstruationsbeschwerden, Prostata-Erkrankungen – gelangt die TCM erfolgreich zum Einsatz.

Konfuzius ließ einst Ärzte dafür bezahlen, den Menschen bei Gesundheit zu halten und nicht dafür, dass er ihn kuriert. Ein Gedanke, heute aktueller denn je. Prävention predigen nicht nur die Krankenkassen. Bewusst und gesund leben ist der Leitgedanke unserer Zeit. Die Traditionelle Chinesische Medizin greift auf einen großen Erfahrungsschatz zur Krankheitsvorbeugung zurück.

Durch das Erkennen von Veränderungen im harmonischen Gleichgewicht eines Menschen in einem Stadium, in dem keine Erkrankung manifestiert ist, qualifiziert sich die TCM und die Akupunktur herausragend in der Gesundheitsvorsorge.

 „Man muss wirken auf das, was noch nicht da ist,
man muss ordnen, was noch nicht in Verwirrung ist.
Ein Baum von einem Klafter Umfang entsteht aus
einem haarfeinen Häärchen.
Eine tausend Meilen weite Reise beginnt vor deinen Füssen.“

(Tao Te King)